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Seit Jahren wird der Radweg entlang der Enz immer weiter ausgebaut. Heute kann man die Enz fast ihren ganzen Weg entlang auf einem gut ausgebauten, sicheren Radweg begleiten. Leider nur fast, denn in unserer Gemarkung ist der Radweg unterbrochen, so dass die Radfahrer gezwungen sind, auf viel befahrenen Straßen die Lücke zu überbrücken.
Das Bürgerform kämpft deshalb schon lange um den Ausbau des Enztalradweges. Neben Verkehrszählungen haben wir verschiedene Realisierungsvorschläge erarbeitet.
Im Juli 2010 gab der Kreistag Ludwigsburg grünes Licht für den Ausbau des Teilstückes in Unterriexingen mit den beiden Brücken über die Enz. Die hier beschriebene Wegführung ist geplant.
Details finden Sie hier.
Leider wurden bisher die Bauarbeiten noch nicht begonnen.
Wie uns mitgeteilt wurde, hat sich der Grundstücksankauf für die Trassenführung verzögert.
Laut Rainer Gessler, Leiter des Büros "Nachhaltig mobile Region Stuttgart", soll nun im Herbst 2011 der Bau erfolgen.
Man hat offensichtlich erkannt, dass eine Sanierung der Kreisstraße nach Untermberg erst möglich ist, wenn für die Radfahrer eine Alternative geschaffen ist.
Auf unsere Anfrage hat uns H.Schütze, Fachbereichsleiter Technischer Service der Stadt Markgröningen, mit Mail vom 1.7.2011 folgenden Planungsstand mitgeteilt:
"Auf Ihre Anfrage hin möchte ich Ihnen, auch im Namen von Herrn Bürgermeister Rudolf Kürner, erläutern, wie es mit dem Enztalradweg weitergeht.
Die Stadt hat kürzlich den Grunderwerb für den Radweg im Auftrag des Landkreises erfolgreich abschließen können.
Noch in diesem Monat ist zu erwarten, dass der Kreis die Maßnahme, also den Bau der beiden Brücken zusammen mit der Neutrassierung des Radwegs, zur wasserrechtlichen Genehmigung einreicht.
Ende September erfolgt die Vergabe der Bauarbeiten im Kreistag, der Baubeginn soll Anfang Oktober stattfinden.
Die Brücken werden, da für sie die gleiche Schalung verwendet wird, nacheinander gebaut. Der Kreis nimmt dabei Rücksicht auf ein städtisches Bauvorhaben am Regenüberlaufbecken beim Sportplatz und wird wohl mit der westlichen Brücke beginnen. Wir wissen nicht, wie der nächste Winter aussieht, aber Frau Oswald von der Straßenbauverwaltung des Landkreises geht davon aus, dass der neue Weg im Sommer 2012 befahrbar sein wird. Ich kann Ihnen heute leider nicht voraussagen, ob eine feierliche Einweihung zur Kirbe 2012 gelingt oder ob wir einen eigenen Termin dafür vorsehen müssen. Grund zum Feiern ist dann aber in jedem Fall vorhanden."
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September 2011 |
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